A good week starts with some good reads // Eine gute Woche beginnt mit guter Lektüre

(Die deutsche Version findet ihr wie immer im Anschluss an den englischen Text)
I spent the past two weeks suffering from a proper cold, rushing to a couple of last minute “let’s have a coffee”-meets with friends in Berlin and preparing myself for our return to Istanbul. Though it was only three weeks, it feels as though I’ve been away for ages. I’m actually having some difficulties getting back on track. Maybe it’s because we didn’t just return to Istanbul, no, at the same time we moved into a new interim flat. Don’t get me wrong, it’s a really cozy place with huge windows for the sun to fill the rooms with its warming autumnal light. It’s just a little strenuous adapting to a new place, new neighborhood, new rhythm once again, knowing all along that in about three months time we are going to need to find a new place to call home.

Also the trip itself back to Istanbul was quite a disappointment. I already told you about the frustration I experienced on the way to Berlin when SWISS didn’t manage to cater to my order of a gluten-free meal.  During our stay in Berlin I called their customer service to make sure, this wouldn’t happen again on the way back. I was super surprised to learn that SWISS doesn’t respond to special meal requirements on short-distance flights and that it would be my own responsibility to prepare enough food to keep me going during the upcoming five-hour trip back from Berlin via Zurich and on to Istanbul. Not a big deal in their mind I guess. Thanks a lot SWISS for helping out. Not. Again. By the way, stunning three weeks after my mail they managed to answer to my mail. Three weeks! It’s 2013 by the way, not the 1980s.

Chocolate-Spelt-Buns (fructose free, wheat free)

Even though I prepared some food, which they almost didn’t let me bring onto the plane during the routine security checks, it was frustrating watching others being served a warm meal. I know it’s usually better to skip the crappy airplane food, but who cares when hungry, frustrated and on a trip back home, which is taking way too long. I mean, come on SWISS, it’s not like I asked for some crazy, exotic, out of this world, nut, grain, lactose and fructose free meal that includes some fresh salmon with millet and a delicious avocado-chocolate-mousse on the side. All I asked for was a gluten-free meal, which they proudly advertise on their website anyway. This failure in customer service left me munching on my banana, nuts and homemade cocoa spelt buns for the rest of the journey. The spelt buns were good, no doubt, but after having eaten five of them the day before, I was getting a bit tired of their taste. The reason why I won’t be sharing the recipe with you yet? I ended up using a lot more spelt flour than planned and need to work on the recipe again.

Well, so much for a quick update. Sorry about spreading those negative vibes. In any case, before I wish you an amazing start into another sunny fall week (or is it spring where you live?), I’d like to share two nice reads with you. A warming cup of turmeric milk should make these reads even more enjoyable ;)

  • This article on the history of sugar published by the National Geographic magazine in August is a must read for everyone, not only for us fructmals. It explains how sugar virtually became an indispensable part of our daily lives and describes its journey from when “the sugar was so rare it was classified as a spice” to the point when “sugar began to change to a staple, first for the middle class, then for the poor”: Sugar, National Geographic
  • Also, if you are new to avoiding gluten, check out these helpful hints on going gluten-free. My favorite “Be prepared!” (Beware: The author does not follow a fructose-free diet so some of the following food recommendations may cause your tummy some serious trouble): Helpful Hints On Going Gluten Free from Naturopath, Jules Galloway

A good week starts with some good reads // Eine gute Woche beginnt mit guter Lektüre // by Fructopia


Die letzten zwei Wochen hab ich damit verbracht eine ordentliche Erkältung auszukurieren, mich auf den letzten Drücker mit Freunden auf Frühstück oder Kaffee zu treffen und die letzten Einkäufe vor unserem Rückflug nach Istanbul zu erledigen. Obwohl wir nur drei Wochen weg waren, fühlt es sich an wie eine Ewigkeit und es fällt mir schwer meinen Alltag wieder auf Kurs zu bringen. Vielleicht liegt es daran, dass wir nicht nur nach Istanbul zurückgekehrt sind, sondern gleichzeitig in eine neue Wohnung umgezogen sind. Wieder einmal nur übergangsweise. Natürlich, die Wohnung ist gemütlich und hat viele große Fenster, die jede Menge warmes Oktober-Licht herein lassen. Aber es ist einfach ein wenig mühsam sich schon wieder an eine neue Umgebung anzupassen und neu zu orientieren, wenn man weiß, dass man bald schon wieder einen anderen Ort sein Zuhause nennen wird.

Auch der Trip zurück nach Istanbul an sich, war ein derbe Enttäuschung. Nachdem die Hinreise schon eine Katastrophe war und ich fünf Stunden lang an nichts anderes als Essen denken konnte, weil SWISS nicht in der Lage war meine Anfrage auf eine gluten-freie Mahlzeit rechtzeitig zu bearbeiten, wollte ich zumindest sicher stellen, dass das auf dem Rückflug nicht noch mal passiert. Deshalb hab ich also beim Kundenservice angerufen, nur um zu erfahren, dass SWISS auf Kurzstrecken keine Wünsche auf Spezialmahlzeiten berücksichtigen kann und ich mich demnach selbst verpflegen soll. In deren Augen wohl kein großer Aufwand. Danke SWISS für das Entgegenkommen. Nicht. Wieder ein mal. Übrigens habe ich geschlagene drei Wochen nach meiner ersten Anfrage per Mail doch noch eine Antwort darauf bekommen. Und zwar genau die gleiche wie am Telefon. Gut, die Informationen hatte ich ja nun schon, aber drei Wochen!? Ich mein wir leben in 2013 und nicht in den 80ern, oder?

Wie auch immer, ich hab folglich vor Abflug mein eigenes Verpflegungspaket geschnürt, wovon mir der Hirsebrei fast bei der Sicherheitskontrolle abgenommen wurde. Nur mit dem Argument, dass ich an Lebensmittelallergien leide, durfte der Brei dann doch mit an Board. Während alle anderen also eine warme Mahlzeit serviert bekamen, löffelte ich frustriert meinen kalten Hirsebrei. Natürlich weiß ich, dass man eigentlich besser dran ist, wenn man diese aufgewärmte, wenig nahrhafte Pampe von Flugzeugessen stehen lässt. Aber wen interessiert das, wenn man hungrig, frustriert und auf einem viel zu langem Trip zurück nach Hause ist? Ich mein, es ist ja nicht so als ob ich nach einer intergalaktisch kultiviereten, gluten-, laktose- und fructosearmen Mahlzeit mit frisch gefangenem Lachs, Hirse und zucker-freiem Avocado-Schokoladen-Mousse gefragt hätte. Ich hab einzig und allein nach einer gluten-freien Mahlzeit gefragt, die SWISS doch sowieso ach wie stolz auf ihrer Website anpreist. Da ist der Frust doch vorprogrammiert. Mir blieb also nichts weiter übrig als den Hunger mit einer Banane und selbstgemachten Dinkel-Schokoladenbrötchen zu stillen, von denen ich allerdings am Vortag schon fünf verschlungen habe und somit bereits ein bisschen den Kaffee aufhatte. Das Rezept dafür kann ich leider auch noch nicht mit euch teilen, irgendwie stimmte das Mengenverhältnis hinten und vorne noch nicht.

Chocolate-Spelt-Buns (fructose free, wheat free)

Soviel zum Thema, was mich die letzten zwei Wochen auf Trapp gehalten hat. Tut mir Leid, für die viele Nörgelei und den ungewöhnlich negativen Bericht zur aktuellen Lage! ;) Bevor ich euch einen wunderschönen Start in eine weitere sonnige Herbst-Woche wünsche, möchte ich euch noch zwei Artikel ans Herz legen. Mit einer wärmenden Tasse Kurkuma-Milch in der Hand liest es sich übrigens noch viel schöner =)

  • Dieser Artikel zur Geschichte des Zuckers aus dem National Geographic Magazin im August ist eine Pflichtlektüre für alle, und nicht nur für uns Fructoseintoleranzler. Er beschreibt ausführlich “den Wandel des Zuckers vom Luxusgut zum Grundnahrungsmittel; erst für die Mittelschicht, dann für die Armen” und all die damit verbundenen Probleme unserer Gesellschaft: Zuckerliebe – Eine bittersüße Geschichte
  • Der zweite Artikel versorgt euch mit ein paar guten Tips zum Thema gluten-frei ernähren, ohne dabei den Verstand zu verlieren. Mein Favorit: Sei vorbereitet “Be prepared” (Kleine Anmerkung, da sich die Autorin nicht explizit fructosearm ernährt, sind ein paar ihrer Snack-Vorschläge mit Vorsicht zu genießen und nicht unbedingt geeignet bei einer fructosarmen Ernährungsweise): Helpful Hints On Going Gluten Free from Naturopath, Jules Galloway
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4 thoughts on “A good week starts with some good reads // Eine gute Woche beginnt mit guter Lektüre

  1. Katrin says:

    Welch blöde Erfahrung mit dem Flug! Das tut mir leid! *drück*

    Sag Istanbul schöne Grüße von mir! Ich vermisse es!

    Ich habe deine Email übrigens bekommen, hatte aber einfach noch keine Zeit, sie zu beantworten.

  2. Mia_Kind says:

    Und endlich wieder tolles Fotografenlicht. :-) Übrigens: Paket. :-) Vermisse dich! Öptüm seni!

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